Zwischenbericht vom 26.10.2007


Höhenlage von Grundstücken
Bei einigen Grundstücken im Bereich „Lenzenkamp“ (Nr. 16 bis Nr. 23) haben sich Fragen zur Höhenlage ergeben. In Einzelfällen wird befürchtet, dass erhebliche Summen zum Auffüllen benötigt werden. Frau Berger hat sich daher an Herrn Lurweg gewandt, der daraufhin eine Nachprüfung durch das Vermessungsbüro Helfer veranlasst hat.
Dabei wurden leichte Abweichungen zu den Höhenangaben in der Vormerkliste festgestellt. Diese sind allerdings nicht so gravierend, dass es notwendig wird, im gesamten Baugebiet die Höhenlage zu kontrollieren. Die Grundstücke „Lenzenkamp" sind davon teilweise betroffen, wobei sich die Höhensituation zur Einmündung Freiheitstraße hin entspannt. Ob hier Vor- oder Nachteile für die Grundstücksbebauung entstehen, ist pauschal nicht zu sagen, sondern von der jeweils individuellen Bauplanung und auch den Außenanlagen für die Grundstücke abhängig. Die Situation kann im Moment schlecht eingeschätzt werden, da sowohl Bauwünsche mit als auch ohne Keller bekannt sind. Wichtig ist, dass es sich um Einzelfälle handelt und dann auch tatsächlich Lösungsvorschläge unterbreitet werden. Herr Architekt Mathissen hat sich die Unterlagen angeschaut und verschiedene Angaben hinterfragt. Die Bauherren sind zu informieren und klärende Gespräche zu führen. Die Höhenlage ist aber an sich für die Bebauung der Grundstücke, auch im Restbereich des Baugebietes, kein Problem. Wer sich betroffen fühlt, sollte sich bei der Stadt melden (Herr Schöbel oder Tiefbauamt).

Straßenbeleuchtung
Nach anfänglichen Missverständnissen auf Seiten der WestEnergie ist nun ab dem 15.10.2007 die Straßenbeleuchtung in Neu-Immerath aktiviert.

Mieter-/Vermietersituation
In einigen Fällen ist es zu vorzeitigen Kündigungen durch Vermieter gekommen, die nicht am neuen Standort bauen wollen. Die Stadt hat daher für zukünftige Umsiedlungen beschlossen, dass deutlich früher Mietwohnraum zur Verfügung stehen muss. "Dritte", die Interesse bekunden, Mietwohnraum zu errichten, sollen eher in das Geschehen eingebunden werden.
Es wurde berichtet, dass RWE Power durch eine dingliche Grundschuldeintragung gegenüber dem Vermieter absichern will, Zuschüsse für den Mietwohnungsbau zurückzuerhalten, wenn ein Mieter mit Umsiedlerstatus vor Ablauf von 5 Jahren wieder auszieht und nicht durch einen anderen Mieter mit gleichem Status ersetzt werden kann. Die Stadt Erkelenz beabsichtigt eine Änderung des entsprechenden Passus.

Restwohndauer
Die im Erkelenz-Vertrag festgelegte Restwohndauer von 2 bis 3 Jahren gilt nur für Bauwillige (egal, ob am neuen Standort oder anderswo). Wer sich eine Mietwohnung suchen oder ein Haus kaufen will, muss in der Regel einen relativ zeitnahen Auszugstermin mit RWE Power vereinbaren. Die Stadt hat aber vor, bei zukünftigen Umsiedlungen eine Zeitdauer von drei Jahren festzuschreiben, da sich aktuell keine einheitliche Regelung abzeichnet.

Beratung
RWE Power hat die Stadt darauf hingewiesen, in Aachen biete ein Ingenieurbüro Dienstleistungen rund um den Bau eines Fertighauses an (z.B. Einholung von Angeboten, Angebotsvergleich, Erarbeitung von Verträgen etc.). Da offensichtlich sehr viele Umsiedler Fertighäuser bauen lassen wollen, prüft die Stadt, ob dies eine Ergänzung zum bestehenden Beratungsangebot sein könne.

Kaisersaal und Einrichtungen der Feuerwehr

Es wird angestrebt, die Bestandsaufnahmen den seinerzeit anwesenden Immerathern zur Verfügung zu stellen.

Grundstücke für Mieter, Kinder und andere Betroffene

Drei von zehn angeschriebenen Mietern haben sich für ein Grundstück vormerken lassen.
Anschließend sollen nun die Kinder der Umsiedler Berücksichtigung finden, aber auch getrennt lebende Ehegatten mit Ortsbindung. Unklar ist allerdings, zu welchem Preis die zuletzt genannten Gruppen ein Grundstück erwerben können. Die Stadt will sich dafür stark machen, dass in enger Beziehung zum Dorf stehende "Dritte" die gleichen Konditionen erhalten wie Eigentümer mit Umsiedlerstatus.

Planung Infrastruktur
Die Stadt hofft, bis Ende des Jahres mit RWE über die Entschädigung des Friedhofes Einigkeit erzielt zu haben, um diesen dann auch zügig anlegen lassen zu können.