Zwischenbericht zum 1. Februar 2009

Infos von der Seniorenveranstaltung:

Bauberater Matthissen stellte anhand einer Präsentation die wesentlichen Elemente eines altengerechten Bauens vor. Diejenigen, die am neuen Standort altengerecht als Mieter oder Eigentumswohnungsbesitzer wohnen möchten, sollen über den nächsten „Im Dialog“ eine Möglichkeit zur Angabe ihrer Wünsche erhalten. Die Interessenten werden dann persönlich angesprochen. Es wurde auch noch einmal auf die Möglichkeit der kostenlosen Bauberatung hingewiesen, die für Gehbehinderte auch nach Vereinbarung in den eigenen 4 Wänden stattfinden könne. 

 

Herr Kolbe berichtete zum Stand der Umsiedlung per 31.12.2008, 303 Anwesen betreffend:
 

Bestandsaufnahmen:

228

(+6) 

= 75 %

davon mit Gutachten:

226

(+7)

= 74 %

davon in Gesprächen:

198

(+26)

= 65 %

davon mit Einigung:

119

(+17)

= 39 %

davon mit Erwerb:

95

(+14)

= 31 %

mit nach Neu-Immerath:

63

(+12)

= 53 %

 

Hausübernahmen bisher: 35 %

 

Und wo gehen die Umsiedler hin, wenn sie nicht an der gemeinsamen Umsiedlung teilnehmen (zur Zeit: 47 % der Abschlüsse)?

Auf die Frage, warum die Umsiedlungsquote deutlich niedriger als in Otzenrath sei, erwiderte Herr Kolbe, dass in Pier auch nur 50 % an der gemeinsamen Umsiedlung teilgenommen hätten. Der Hauptgrund dort sei der Wegzug zu den Kindern gewesen. RWE Power gehe davon aus, auch in 2009 etwa 100 Einigungen in den Orten (inkl. Borschemich) erzielen zu können. Rechne man diese Quote hoch, sei in 2011 etwa 80 % abgeschlossen. Dies passe dann auch zeitlich mit der Bereitstellung der Infrastruktur am neuen Ort.
 

 

...weitere aktuelle Infos:

 

  

Bauberatung 

Zur Zeit wird ein Bauwagen gesucht, der als Beratungsbüro am Umsiedlungsstandort genutzt werden kann. Architekt Matthissen werde dann seine Sprechstunden vor Ort abhalten.

 

Regionalfaktor und Gesamtlebensdauer

RWE Power hat erneut die Daten einer Reihe von vergleichbaren Objekten vorgelegt um zu belegen, dass der Einfluss von Regionalfaktor und GLD  auf die Entschädigungssumme nicht so groß sei, wie immer angenommen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen können diese Information Dritten nicht zugänglich gemacht werden. 

Da offensichtlich erkannt wurde, dass der Glaube an eine Gleichbehandlung fehle, wurde angeregt, den Vorsitzenden des Gutachterausschusses des Landes NRW, der auch gleichzeitig der Vorsitzende der AGvGA (Arbeitsgemeinschaft der vereidigten Gutachter) sei, für ein Informationsgespräch mit dem Bürgerbeirat zu gewinnen. Dieser solle dann das Zustandekommen der einzelnen Faktoren, die die Gutachter in der Regel anwenden, und deren praktische Umsetzung bei der Gutachtenerstellung erläutern.

 

Umbettungen

Vorgezogene Einzelfalllösungen beziehen sich bisher nur auf Umbettungen außerhalb des Umsiedlungsstandortes. Betroffene am neuen Standort können sich in der Angelegenheit aber direkt an Herrn Dr. Gotzen wenden.

 

Entschädigungsverhandlungen Pesch

Die Stadt hat darauf gedrängt, dass in allen noch offenen Entschädigungsfällen in 2009 eine einvernehmliche Lösung herbeigeführt werde. Die bergbauliche Inanspruchnahme verschiebt sich auf 2012.

 

Mietwohnraum

Der Seniorennachmittag hat (erneut) gezeigt, dass allein stehende Hauseigentümerinnen gerne eine Mietwohnung in Immerath (neu) beziehen würden. Da diese Gruppe ja schon über den Hausverkauf entschädigt worden ist, kann sie keinen von RWE Power geförderten Wohnraum beziehen und muss sich in der Miete an den Sätzen des freien Wohnungsmarktes orientieren.

Herrn Dr. Gotzen wurde deutlich gemacht, dass der Bürgerbeirat seit geraumer Zeit -zuletzt im Oktober 2008 beim Treffen mit den Herren Orth und Schöbel- auf diese Problematik hingewiesen hat und sehr viel Wert darauf legt, für diese Gruppe eine Bleibe zu finden. Da inzwischen wieder 3 Monate ins Land gegangen sind, sollte das Thema im nächsten „Dialog“ noch einmal aufgegriffen werden. Danach besteht Handlungsbedarf.

 

Schicksal Krankenhaus 

Nach dem Umzug besteht zu Recht die Sorge, dass es in diesem Komplex zu Vandalismus kommt. Vor einem möglichen Abbruch sollte geprüft werden, ob nicht doch noch für ein paar Jahre eine Nutzung denkbar ist.