Die nachfolgende
Einladung zu einer Podiumsdiskussion
haben wir erhalten und leiten Sie gerne an alle Mitbürger weiter:

Verheizte Heimat oder Zukunftsenergie ? Braunkohle in NRW 

Vom rheinischen Braunkohlerevier  - dem größten seiner Art in Europa - werden fast vierzig Prozent des Strombedarfs von Nordrhein-Westfalen gedeckt.  Damit ist Braunkohle zwar eine der wichtigsten heimischen Energieträger, aber auch eine der strittigsten. Als mächtiger Wirtschaftsfaktor gibt sie allein im Rheinland rund 11.000 Menschen Arbeit, doch wegen der hohen Emissionen von klimaschädlichen Treibhausgasen gilt Braunkohle als Klimakiller Nummer 1. Braunkohle ist auch ein gutes Geschäft, allein der RWE-Konzern streicht Jahr für Jahr Milliardengewinne ein. Doch Jahr für Jahr verlieren auch Tausende Menschen ihre Heimat, weil sie den Braunkohlebaggern weichen müssen. Zudem werden Landschaften unwiederbringlich zerstört. Der Atomausstieg könnte der Braunkohle nun ihren Platz als wichtigster Energieträger sichern. Ohne Kohlekraftwerke sei der Atomausstieg nicht möglich, sagten Befürworter aus der Politik und Lobbyisten. Braunkohle würde damit also wieder eine verstärkte Nachfrage erfahren. Ist es das wirklich wert?  

Darüber diskutieren auf dem Podium: 

Harry Voigtsberger, NRW- Wirtschafts- und Energieminister
Dr. Johannes Lambertz, RWE Power-Vorstandsvorsitzender
Dirk Jansen, BUND-Geschäftsleiter für Umwelt- und Naturschutzpolitik Jörg Marksteiner, WDR-Wirtschafts- und Energieexperte 
Moderation: Judith Schulte-Loh und Thomas Wenkert 
Redaktion: Jürgen Mohr und Meryem Okan  

Di, 08.11.2011, 19.30 Uhr - Kaisersaal, Neu-Immerath - Eintritt frei

Westdeutscher Rundfunk
Studio Aachen
Stellvertretende Studioleitung
Karmeliterstraße 3
52064 Aachen
Jürgen Mohr
Fon: 0241-4780-100
Fax: 0241-4780-110
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