Antwort der Stadt Erkelenz auf unsere Bedenken zur Wasserqualität:

 

Bezüglich der Thematik Wasserhärtegrad wurden Gespräche mit den unterschiedlichen Wasserversorgern geführt. Die Problematik wird u. E. von Ihnen überbewertet. Nach Aussage der WEST Energie und Verkehr wird in deren Einzugsgebiet weder eine Enthärtungsanlage generell empfohlen, noch ist bei einer normalen Wasserversorgung, auch bei den angegebenen Härtegraden, eine Enthärtungsanlage zwingend erforderlich (ein Filter ist nach DIN sowieso vorgeschrieben.) Ansonsten müßten auch über 25.000 Erkelenzer in der Innenstadt ein Problem mit der Wasserhärte oder Ihren haustechnischen Anlagen haben.

Da wir als Stadt unterschiedliche Anlagen in beiden Einzugsbereichen der Wasserwerke problemlos (auch ohne Enthärtungsanlagen) betreiben, fällt der Wechsel des Wasserversorgers aus unserer Sicht nicht in die Kategorie "Problem". Ohnehin wird sich im Zusammenhang mit der Fusion der beiden Wasserwerke mittelfristig die Frage nach einem Netzschluss und einer einheitlichen Aufbereitung des Trinkwassers stellen. Damit würde dann auch ein einheitlicher Härtegrad für das gesamte Stadtgebiet möglich sein.

 

Ihre Ausführungen zum Thema Solaranlagen haben wir gelesen und mit unseren Fachleuten im Hochbauamt diskutiert. Dort wird Ihre Auffassung nicht geteilt. Es gibt mittlerweile viel zu viele unterschiedliche Anlagentypen (sowohl im Bereich der Wärmemittel als auch der Speicheranlagen), um hier die generelle Aussage machen zu können, dass unterschiedliche Härtegrade Einfluß auf den Unterhaltungsaufwand haben.

 

Für weitere Fragen und Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.