Antwort auf unsere Anfrage zum Thema Tierhaltung am neuen Ort

 

 

 

 

.....nachfolgend die gewünschte planungsrechtliche Auskunft zum Bebauungsplan Nr. III Umsiedlung Immerath, hier Tierhaltung:

 

- Festsetzung Pkt. 1.3.3:

in Dorfgebieten, den Baugebieten MD1, MD2, MD3 sind Betriebe mit Tierhaltung unzulässig, Tierhaltung ist nur zur Selbstversorgung und Freizeitzwecken zulässig. Dies gilt für die Flurstücke Nr. 109, 110, 111, 119, 120, 121, 123 bis 131, 133, 134, 136 bis 142, 421, 422, 427, 428 sowie für die Teilflächen der Grundstücke 113, 416, 116 und 117 in einer Tiefe von 23 m parallel der Verkehrsflächen.

 

- Festsetzung Pkt. 1.3.4:

in Dorfgebieten, den Baugebieten MD1 "Raute"2 (Anbauzone) sind Betriebe mit Tierhaltung bis maximal 1 GV (Großvieheinheiten) je vollen 250 qm Grundstücksfläche zulässig. Dies gilt für die Teilflächen der Grundstücke 113, 416, 116, 117 ab einer Tiefe von 23 m parallel der Verkehrsflächen bis zur nördlichen Grundstücksgrenze bzw. bis zum Bellinghovener Weg. Für die Tierhaltung sind die entsprechenden Immissionsschutzvorschriften und Abstandsregelungen der VDI-Richtlinien zu beachten (geruchsrelevante Großvieheinheiten, Geruchsäquivalenzfaktor, betriebstechnische Modalitäten).

 

- In den festgesetzten  Misch- und Wohngebieten (MI, WA):

sind Ställe und Einrichtungen für die (Klein-) Tierhaltung als Nebenanlagen zulässig, die Vorschriften für Nebenanlagen sind zu beachten.

 

Umsiedlern die eine Tierhaltung beabsichtigen wird empfohlen, frühzeitig mit dem Bauaufsichtsamt der Stadt Kontakt aufzunehmen und die Planung abzustimmen.