Straßenausbau Immerath (neu)  - Fragen und Antworten -  (05.08.2012)

Im Zuge des Endausbaus der ersten Straßenzüge in Immerath (neu) sind Fragen aufgetreten, auf die es folgende Antworten gibt:

Nach welchen Plänen wurde/wird ausgebaut ?
Die Straßenraumgestaltung ist Teil des Bebauungsplans für Immerath (neu), der im Jahr 2006 vom Rat der Stadt Erkelenz beschlossen wurde. In die vorausgegangenen Planungen war der Bürgerbeirat mit einbezogen.
Der Straßenausbauplan beinhaltet auch ein Verkehrssystem (z. B. verkehrsberuhigte Bereiche, Zone 30, Zone 50).

Sind die Pläne überhaupt bekannt gemacht worden ?
Im Februar 2008 wurde die Straßenraumgestaltung anlässlich einer Informationsveranstaltung im alten Kaisersaal öffentlich vorgestellt (inkl. Bepflanzung und Verkehrssystem).

Sind an den ursprünglichen Plänen nachträglich noch Änderungen vorgenommen worden ?
Ja, wenn sich inzwischen neue Erkenntnisse und Richtlinien (z. B. Verkehrsordnungsrecht) ergeben haben. Dies kann z. B. verkehrsberuhigende Maßnahmen betreffen. Aktuell arbeitet die ausführende Firma nach der sogenannten Ausführungsplanung, welche die Ausschreibungsgrundlage in 2011 war. Diese basiert wiederum auf dem oben genannten Bebauungsplan aus 2006, der in eine Detailplanung übergegangen ist. Der Vergabebeschluss erfolgte im Februar 2012; Baubeginn war im April 2012.

War die Höhensituation vorher bekannt ?
Ja, die jeweiligen Höhen „Grundstück bezogen auf fertige Straße“ wurden bereits in der detaillierten Beschreibung zum Grundstückbelegungsplan angeführt. Die Festlegung der Höhen stellt in der Regel den 1. Schritt einer Straßenraumplanung dar. Notwendige Anpassungen werden von der ausführenden Firma im Toleranzbereich vor Ort vorgenommen.

Sind die Ausbaugrenzen in jedem Fall einzuhalten ?
Diese stehen seit 2006 fest, woran sich Stadt Erkelenz und Eigentümer zu halten haben. Das zuständige Tiefbauamt hat aber signalisiert, dass Anpassungen möglich sind. Eine Abstimmung darüber muss jedoch vor Ort erfolgen.

Wen kann ich ansprechen, wenn meine gepflasterte Einfahrt / Zuwegung in der Höhe nicht mit dem Straßenausbau übereinstimmt ?
Zuständiger Ansprechpartner bei der Stadt Erkelenz ist Herr Axel Freches, Tiefbauamt, Tel.: 85386, E-Mail: axel.freches@erkelenz.de, Zimmer: 232

Wie kann ich im Vorfeld vermeiden, dass es zu Abweichungen kommt ?
Beauftragen Sie vor den Pflasterarbeiten auf Ihrem Grundstück einen Vermesser, die genaue Höhe noch einmal offiziell festzulegen (Kosten: ca. € 130,-). Viele der Umsiedlerhaushalte haben dies bereits getan. Die Stadt selber lässt den öffentlichen Raum vor Ausbaubeginn auch noch einmal vermessen. Dies erfolgte auch für die Ausbauarbeiten in 2012.

Wie kommt es zu Lücken zwischen Ausbaugrenze und meiner Pflasterfläche ?
Die Pflasterarbeiten werden so nah wie möglich bis an die Grundstücksgrenze ausgeführt. Allerdings ist der Randstein nicht gleich Grenze, da die Randsteine rückwärtig mit Zement gestützt werden müssen. Dies kann dann zu einer Lücke führen. Laut Stadt habe man in solchen Fällen bei den betroffenen Grundstückseigentümern nachgefragt, ob noch Pflastersteine übrig seien, die zur Lückenschließung benutzt werden können.

Was kann ich gegen die Entstehung von Staub beim Schneiden der Pflastersteine tun ?
Die ausführende Firma ist angehalten, die Steine im Nassschneideverfahren zu durchtrennen. Sollte dies nicht eingehalten werden, so wenden Sie sich an den Polier, Herrn Münz, oder direkt an die Stadt Erkelenz.

Bleiben die Übergangsbereiche zwischen ausgebautem und nicht ausgebauten Straßen im jetzigen Zustand ?
Eine vorübergehende „Anrampung“ ist seitens der Stadt vorgesehen.

Kommen Feuerwehr, Rettungswagen und Müllabfuhr überhaupt noch durch ?
Seitens der Stadt ein klares Ja.

Was passiert mit den eingerichteten Beeten ?
Ab Herbst soll die Anpflanzung von Bäumen erfolgen. In den meisten Beeten wurde inzwischen eine Übergangsbegrünung eingesät.

Welche Bereiche werden als nächstes ausgebaut ?
Mit dem 3. Ausbauabschnitt werden die Arbeiten erst einmal beendet. Die ausführende Firma arbeitet in den Sommermonaten durch. Ende 2012 wird dann mit RWE Power darüber gesprochen, mit welchen Straßenzügen es wann weiter gehen wird. Das hängt auch vom Grad der jeweiligen Bebauung ab.

Nachtrag:

Anlässlich des Termins beim Tiefbauamt wurden auch Fotos von den "Seen" gezeigt, die sich Ecke Am Lievendahl / Immerather Markt und an der Freiheitstraße regelmäßig nach Regenfällen bilden, zwecks kurzfristiger Behebung.

Die Wiedererrichtung des Teilstücks Rundweg, welches dem Treibhaus Schurf zum "Opfer" fiel, wurde ebenfalls angemahnt. (Letzten Montag und heute noch mal per Mail ans zuständige Grünflächenamt).