Ansprache von Gisela Berger (Bürgerbeirat)
zur Eröffnung der Sportanlage in Immerath (neu)

 


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrte Damen und Herren,

bei großen Projekten spricht man gerne von „Meilensteinen“, wenn bedeutende Fortschritte erzielt werden. Der heutige Tag ist ohne Frage ein solcher Meilenstein im langjährigen Umsiedlungsprozess.

Nachdem zu Beginn des Jahres die Übergabe des neuen Kaisersaals an die Immerather Bevölkerung erfolgte, wird heute die wieder errichtete Sportanlage offiziell eingeweiht. Und wieder befinden wir uns an einem modern gestalteten Neubau, der kaum Wünsche offen lässt. Die Sportanlage bietet ihrem Heimatverein, dem SV Immerath, eine gute Basis, seine 100jährige Geschichte weiter zu führen und sich neue Perspektiven für die Zukunft zu erschließen.

Das in Eigenleistung fertig gestellte Vereinsheim wird für die Mitglieder ein neues Zuhause sein. Als wir uns noch in der Planungsphase befanden, war ich zugegebenermaßen skeptisch angesichts des Vorhabens, den Ausbau in Eigenregie zu betreiben. „Mensch, da haben die sich aber was vorgenommen !“, und dabei dachte ich an die Mehrfachbelastung durch die private Umsiedlung, die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs und der anstehenden 100Jahr-Feier. Daher freue ich mich heute umso mehr, dass der damalige Enthusiasmus unter den Vereinsmitgliedern die notwendige Energie und Ausdauer frei gesetzt hat, dieses ehrgeizige Projekt in die Tat umzusetzen. Allen, die daran beteiligt waren, gebührt Respekt und Dank für diese Leistung. Im Namen des Bürgerbeirats wünsche ich dem SV Immerath für seine sportliche Zukunft an neuer Stätte alles Gute.

Die Schüler der Grundschule im benachbarten Kückhoven profitieren ebenfalls vom Neubau der Turnhalle. Der Weg zum Sportunterricht verkürzt sich deutlich. Ein gutes Beispiel dafür, wie die eigentlich negative Ursache der Umsiedlung eine positive Nebenwirkung mit sich bringen kann. Wir begrüßen die Kinder als Mithausherren und freuen uns auf ein gutes Miteinander. 

Aber auch an die Kinder und Jugendlichen von Immerath ergeht der Aufruf, den Bolzplatz zum Fußballspielen in ihrer freien Zeit zu nutzen. Denn auch dafür wurde er errichtet.  Wieder einmal können wir stolz auf das Erreichte sein. Selbst wenn die Bauphase länger gedauert hat als geplant, so ist auch die neue Sportanlage Ausdruck einer guten Zusammenarbeit zwischen Stadt, Verein und Bürgerbeirat zum Nutzen der gesamten Umsiedlergemeinschaft. Jetzt muss nur noch Leben in die Bude kommen ! Aber lasst uns auch jederzeit verantwortungsvoll und nachhaltig mit den neuen Räumlichkeiten umgehen, damit wir viele Jahrzehnte was davon haben.

In diesem Sinne auf ein allzeit topfittes Immerath (neu) !

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