Zwischenbericht Stand Ende Mai 2008

 

 

Mieterbörse 

Die Vermieter sollen in diesen Tagen gezielt angeschrieben werden, um ihre Absicht, am neuen Standort wieder Mietwohnraum zu schaffen, abschließend zu bestätigen. Man möchte den lokalen Vermietern weiterhin Priorität einräumen. Der dann noch fehlende Mietraum soll kurzfristig über externe Dritte abgedeckt werden. So gibt es beispielsweise aus der letzten Mieterbefragung 15 Anfragen nach altengerechten Wohnungen.

 

Ausgleich Höhenunterschiede in Immerath (neu) 

Das Vermessungsbüro hat eine Übersicht der Grundstücke erstellt, die Höhenabweichungen von den angegebenen Toleranzen aufweisen. Hier hat man mit RWE Power nun eine abschließende Sprachregelung zwecks Ausgleichs treffen können. Diese solle unabhängig davon gelten, ob die Betroffenen mit oder ohne Keller bauen werden. Allerdings soll diese Regelung nicht rückwirkend greifen und nur für neue Fälle gelten. Es wurden von Seiten des Bürgerbeirats diesbezüglich Bedenken geäußert, was eine Gleichbehandlung aller von diesem Thema Betroffenen anbelangt. Die Stadt gehe aber davon aus, dass es bei den bisherigen Abschlüssen kaum Fälle gegeben habe !?

 

Grundstücksbelegungen 

Es gibt weiterhin Interesse aus dem Altort an Grundstücken in Immerath (neu). Dabei handelt es sich neben Mietern auch um Bewohner, die zum Stichtag 01.07.06 nicht hier gemeldet waren. Auch die Nutzungsberechtigten in RWE Power-Häusern sollen im Laufe dieses Monats angeschrieben werden, ob Interesse an einem Grundstück besteht. In diesem Zusammenhang kam es bereits zu der Situation, dass über die Grundstücksentwicklungsgesellschaft angebotene Grundstücke günstiger sind als die in Immerath (neu) und es dadurch Abwanderer aus der oben genannten Zielgruppe gibt. Die Stadt sucht hier zur Zeit noch nach einem goldenen Mittelweg.

 

Bebauungsplan 

Der aktuelle Bebauungsplan erlaubt es zur Zeit nicht, für finanziell schwach gestellte Umsiedler günstige Baukosten zu erzielen, weil z.B. aufgrund der vorgeschriebenen Traufhöhen ein unnötig großer Dachraum entstehe. Die Stadt prüft jetzt die Möglichkeiten, einzelne Grundstücke in dieser Hinsicht zu entschärfen.

 

Konzept zur Vereinsförderung

Hier wird es in Bälde einen Termin zwischen RWE Power, Stadt und den Immerather Vereinen geben, in dem RWE Power ein entsprechendes Konzept vorstellen wird. Darin soll auch die zukünftige Beförderung zu Feierlichkeiten geregelt werden.

 

Sicherheit am Umsiedlungsstandort 

Nach diversen Einbrüchen will RWE Power nun verstärkt den Sicherheitsdienst durch die neuen Orte fahren lassen.

 

Friedhof 

Die Ausschreibung für die Erstellung des Friedhofs wurde letzte Woche in der Presse veröffentlicht.

  

Hausentrümpelungen 

Vereinzelt und speziell von ältern Bürgern kam die Anfrage, ob seitens RWE Power eine "Entrümpelungshilfe" bereitgestellt werden könne. RWE Power verweist hier auf die Firma Peters. Zu einer Kostenübernahme ist man bisher anscheinend nicht bereit. Falls es hierzu konkrete Fälle gibt, sollte man sich von Herrn Peters dafür mal einen Preis nennen lassen. Zwecks Kostenerstattung wird der Bürgerbeirat dann wieder aktiv.

 

Hinweisschild Immerath (neu) 

Nachdem ortsfremde Lieferanten in letzter Zeit vermehrt in Immerath (alt) anliefern wollten, wurde die Stadt gebeten, an der Kreuzung in Richtung Lövenich/Tenholt einen Hinweis auf Immerath (neu) anzubringen.

 

 

Planung Infrastruktur

 

Kaisersaal 

Einrichtungen wie Kassenraum, Kühlraum, Lagerraum für Tische und Stühle etc. werden alle in der Funktionsfläche Berücksichtigung finden. Ein Vereinsraum wird wieder errichtet. Berücksichtigung finden ferner: Größe von Thekenraum und Foyer, Vorrichtungen für Beschallung, Verstärkeranlage und Beleuchtung (gehören heute der Dorfgemeinschaft), Lagermöglichkeiten für Schützenbruderschaft und Karnevalsverein. Abschließbare Lagermöglichkeiten für Geschirr etc. gehören bereits zur Ausstattungsplanung. Der Wunsch nach Wiedererrichtung der Musikbühne wird zur Kenntnis genommen. Der Ansicht, diese sei mobil, wurde widersprochen. Es ist kein Kellerraum vorgesehen, wenn das Grundstück groß genug für die Funktionsfläche ist. Ggf. könne eine Brauerei Anregungen bei der Planung geben; Konzessionsfragen sind jedoch nicht Sache der Stadt. Leichte Veränderungen bei den Außenmaßen der Bühne im Vergleich zu heute sind möglich, auch in Abhängigkeit vom zukünftigen Grundriss. Ein 5 m hoher Raum ist jedoch ausgeschlossen, da es sich nicht um eine Mehrzweckhalle handelt. Ein größere Höhe kann ggf. über eine  Satteldachkonstruktion erzielt werden. Hier ist gewiefte Planung gefragt, die die räumlichen Gegebenheiten zu nutzen wisse. Außerdem führen zu hohe Räume zu hohen Energiekosten. Eine Tanzbühne könnte hinfällig werden, weil zukünftig die Stadthalle über eine solche verfügen wird.

 

Kindergarten 

In den DIN-Vorgaben sei ein sog. Bewegungsraum vorgegeben. Denkbar sei aber auch eine Nutzung des Kaisersaales.

 

Sportumkleide 

Das Grundstück gehört laut Katasteramtsauszug der Stadt Erkelenz. Die Stadt sieht keine Probleme, die rechtliche Hürde, die sich aus dem damaligen Schenkungsvertrag zwischen Fußballverband Mittelrhein und Gemeinde Immerath ergeben könne, auszuräumen. Wenn die Stadt diese Planung weiterverfolgt, dann wird die Sportumkleide in einer Einheit mit der Turnhalle errichtet (wirtschaftliche Erwägungen). Sie verfügt über einen separaten Zugang von außen. Eine Sportschuhwaschanlage außerhalb des Gebäudes ist heute gängiger Standard. Es gibt sicherlich auch die Möglichkeit, ein Vereinszimmer einzurichten. Die Alternative sei, dass der SVI ein Sport- und Jugendheim in Eigeninitiative errichte und das Grundstück zu einem symbolischen Wert von der Stadt pachte. Dies würde aber bedeuten, dass auch die Folgekosten vom Verein zu tragen seien. Heute bezahle die Stadt Strom, Wasser, Heizung. Die Möglichkeiten müssen vereinsintern diskutiert und das Ergebnis schnellstmöglich mit Stadt und Bürgerbeirat kommuniziert werden.

  

Leichenhalle 

(Siehe hierzu das Schreiben an Ausschüsse und Rat). Ferner wurde noch ausgeführt, dass eine Aussegnung heute im Schnitt 10 Minuten dauert und man allgemein eine rückläufige Nutzung der Leichenhallen zu Aussegnungszwecken registriert (mehr Konfessionslose oder nichtchristliche Konfessionen). Für die Errichtung eines kleinen Glockenturms ist man offen, wenn die Kirche auf die Stadt zukommt.

 

Sportplatz 

Der neue Bolzplatz ist auch als Ersatz für den Bolzplatz Am Kirchenkamp zu sehen. Bei der Erschließung von Neubaugebieten werden generell keine einzelnen Bolz- und Spielplätze mehr ausgewiesen. Die Planung der Sportanlagen wird vor dem Hintergrund der bereits im direkten Umfeld vorhandenen Sportstätten gesehen. Dazu zählt z.B. auch eine vorhandene Aschenbahn am Kückhovener Sportplatz. Das Thema Rasenplatz nahm breiten Raum ein.

 

Luna-Park 

Zur Gestaltung der Spielecken sollen u.a. die Kinder des Vereins „Jugendfreizeit Immerath“ mit eingebunden werden. Hans Peter Hillekamps wurde gebeten, dies weiterzugeben. Eine Kontaktaufnahme zum Stadtjugendpfleger zum gegebenen Zeitpunkt ist ratsam.

 

Standort Wegekreuze/kirchliche Planungen  

Vorbehaltlich einer abschließenden Prüfung geht man davon aus, dass keiner der heutigen Wegekreuzstandorte im Besitz der Stadt sei. Vor diesem Hintergrund müsste die Kirche diese Parzellen tauschen. Bereits von Herrn Scheller vorgeschlagene Standorte sind ohne Kenntnis der derzeitigen Besitzverhältnisse vorgenommen worden.

 

Friedhof 

Dem Wunsch, während einer Übergangsphase ein Wahlrecht zwischen Bestattung auf dem alten oder neuen Friedhof zu haben, kann entsprochen werden.

  

Nutzungsrechte an der neuen Infrastruktur 

Bei nahezu allen Punkten wurde das Thema „Belegung“ angesprochen. Die Stadt betonte erneut, dass sie im Besitz der öffentlichen Einrichtungen und Plätze sei. Sollte keine Einigung zwischen den zukünftigen Nutzern erzielt werden können, müsse sie den Belegungsplan übernehmen. Es wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass dies im bevorstehenden Ratsbeschluss gegenüber den angrenzenden Nutzern deutlich gemacht werden müsse.

 

Übernahme der höheren Telefonanschlussgebühren durch RWE Power

Mitte März informierte Herr Dr. Gotzen, dass RWE Power diese zusätzlichen Kosten übernehmen werde.